Eierschwammerlgröstl auf Röstbrot 

Es scheint heuer ist ein Schwammerljahr – wer momentan durch die SocialMedia Kanäle surft kann dem nicht entgehen. Pilze überall.

Ich war ja erst einmal Schwammerlsuchen – ist schon Jahre her – mit einer Freundin in Schladming. Gefunden hab ich nicht viel – ein paar Eierschwammerl oder Pfifferlinge, wie sie unsere deutschen Nachbarn nennen. Ich gehör wohl zu denen, die über die Schwammerl drüberfallen müssen um sie zu sehen. 

Meine Eltern sind da wesentlich erfolgreicher. Alle Jahre pilgern sie mit dem Wohnmobil für ein paar Tage in die Steiermark um nach den kleinen goldenen oder den großen braunen – den Steinpilzen – zu suchen. Die Fotos der gesammelten Pilze aus dem Wald stammen daher alle von meiner Mama. 

Ich warte halt geduldig, bis auf dem Markt oder im Supermarkt heimische Pilze angeboten werden. Und diese Woche hatte ich Glück, und erstand ein Körberl voll frisch und sonnig gelb. 

Weil ich am Abend wenig Zeit und bei der den sommerlichen Temperaturen auch keine große Lust hatte viel zu kochen, gab es daraus ein ganz einfaches und superschnelles Gericht.

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Kurz gebratene Eierschwammerl mit Eierspeis auf Röstbrot mit etwas Ruccola und Kernöl.

Was braucht man dazu?

  • Pro Portion eine gute Handvoll Eierschwammerl, sauber geputzt
  • 1 kleine Schalotte
  • 2 Bioeier
  • 1-2 Scheiben dunkles Brot (kann ruhig altbacken sein)
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Schnittlauch
  • Ruccola oder anderer Salat
  • Kürbiskernöl

Butter in einer Pfanne aufschäumen und das Brot knusprig rösten. Den Salat waschen. 

Die Schalotte in feine Würfel schneiden und in der gleichen Pfanne anschwitzen, die Schwammerl dazugeben und bei stärkerer Hitze kurz rösten. 

Die Eier versprudeln, mit Salz und Pfeffer würzen und drüber gießen und unter Rühren stocken lassen. 

Den Salat auf das Brot geben, die Schwammerleierspeise drauf, mit etwas Schnittlauch bestreuen und mit Kernöl nach Geschmack begießen. 

Fertig ist das schnelle Festmahl.

Also nutzt die Gelegenheit, selber sammeln oder auf dem Markt kaufen und ein köstliches Schwammerlgericht draus zaubern.

Pasta – geht einfach immer – heute mal mit Spargel und Schwammerln

Lang hab ich am Blog nichts von mir hören lassen. Ich möchte mit meinem Blog meine Leidenschaft für gutes Essen wiedergeben. Ich muss aber zugeben, mir ist etwas der Spaß dran verloren gegangen. 

Das hatte verschiedene Gründe: Technische, ich bin mit dem Design nicht mehr zufrieden. Der Zeitaufwand: nach dem Büro fehlte mir die Lust mich noch stundenlang an den Computer zu setzen. Persönliche: der Druck, ständig „was neues“ zu bringen und jedem Trend hinterher zu sein. Das bin nicht ich. Und jetzt auch noch diese leidige DSGVO. Ich war kurz davor den Blog zu löschen. Ich weiß nicht wie andere Hobbyblogger das handhaben. Mir ist es ein Graus. 

Ich bin bodenständig und traditionell, v.a. beim Essen. Einfach soll es sein, aber mit guten Zutaten! In meiner Familie wurde immer gerne gekocht, ich bin damit aufgewachsen. Meine Oma hat mir das schon vermittelt und guter Geschmack geht bei mir immer vor Optik. Vom Einfachen das Beste. Ja, alles was ihr auf meinem Blog seht, wurde genau so gegessen. Da ist nichts was nur fürs schöne Foto gestylt wurde.

Dazu passend gibt es heute mal wieder ein Rezept … bzw. eine Anleitung wie man schnell und einfach eine Pastapfanne zaubert, die Zutaten sind variabel, nach Saison, dem was der Kühlschrank hergibt und natürlich persönlichem Geschmack.

Im Marchfeld ist gerade die Spargelsaison in vollem Gange … was liegt da also näher als das königliche Gemüse zu einem schnellen Abendessen zu verarbeiten:

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Marchfelder Stroganoff mit Spätzle

Geschnetzeltes mit Pilzen könnte man auch dazu sagen. Ich habe den Klassiker diesmal mit regionalen Zutaten abgewandelt. Bei uns im Marchfeld werden Pilze gezüchtet, biologisch und von bester Qualität. Darüber habe ich auch schon mal berichtet, als ich die Marchfelder-Bio-Edelpilzfarm in Raasdorf besuchen durfte. Es gibt Kräuterseitlinge, Austernpilze und seit neuesten auch Seidenköpfchen, eine neue Zucht.

Ich koche gerne mit Kräuterseitlingen. Sie schmecken gebraten, gegrillt oder aber auch paniert und gebacken. Im Supermarkt gibt es jedoch meist nur die großen Exemplare. Die winzigen Baby-Kräuterseitlinge kann man leider nur ab Hof kaufen bzw. manchmal beim Hofer. Sie sind leicht zu verarbeiten, man zupft sie auseinander und fertig.

Diesmal habe ich sie zusammen mit einem schönen Stück vom Schweinsschlögl von den Harbich’s aus Aderklaa zu einem Geschnetzelten à la Stroganoff  mit Zutaten aus dem Marchfeld verarbeitet.

Dazu gibt es Spätzle, eine Beilage, die meiner Meinung nach, perfekt dazu passt. Alternativ kann man aber auch Nudeln oder Reis dazu essen.

Wie immer gibts die Zutaten und das Rezept für 3-4 Portionen hinter dem Weiterlesen Button. Auch das wieder ein Schnell- und Einfach-Gericht.

Marchfelder - Stroganoff mit Spätzle

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