Marillenknödel – Topfenteig oder Erdäpfelteig, das ist hier nicht die Frage!

Ihr habt schon lange nichts neues von mir auf meinem Blog gelesen. Nein ich habe das Bloggen nicht aufgegeben, es war nur irgendwie die Luft draussen. Nach langen Tagen im Büro und vor dem Computer hat mir abends einfach die Lust gefehlt nochmals den heimischen Computer anzuwerfen und Texte zu verfassen.

Jetzt habe ich 2 Wochen Urlaub – unsere Firma hat Betriebsperre – somit ist es leider eine Art Zwangsurlaub. Ich habe aber keine Lust in den Ferien wegzufahren, da es leider viel teurer als in der Nebensaison ist. Und wenn man keine Kinder hat, schätzt man die Ruhe auch mehr, somit viel Zeit zuhause im Garten und auch Zeit wieder zu bloggen.

Nun gibt es heute eine absolute Lieblingsspeise für den Sommer: Marillenknödel. Das weckt Erinnerungen an Omas Gasthaus, als ich von der Schule kam und mit meinem Onkel am Mittagstisch um die Wette aß – wer kann mehr von Omas köstlichen Knödeln essen.

Topfenteig – Erdäpfelteig für Obstknödel? Das ist für viele ja eine ewige Streitfrage. Die einen schwören auf den frischen Topfengeschmack. Die anderen – so wie ich – auf die Kindheitserinnerungen von Omas Knödel aus Erdäpfelteig.

Warum nicht das Beste aus beidem verbinden? Der Teig wird köstlich flaumig mit einem feinem Topfenaroma.

IMG_2885

Hier gehts zum Rezept.

Weiterlesen

Sommerzeit ist Grillzeit – meine liebsten Beilagen – Tsatsiki und Erdäpfelwedges

Grillen gehört vor allem im Sommer bei uns zur absolut favorisierten Art Speisen zuzubereiten. Man kann schnell und einfach was köstliches auf den Tisch zaubern. Aber man kann sich auch mit ausgefallenen, raffinierten Gerichten verwirklichen.

Zu meinen liebsten Beilagen zählt jedenfalls Tsatsiki – und zwar so zubereitet wie es meine Mama und ich vor vielen Jahren – als ich noch ein Kind war – von unserer Griechischen Pensionswirtin gelernt haben. Ein echtes Originalrezept also. Jahrelang unverändert und sehr bewährt.

Die wichtigste Zutat beim Tsatsiki ist das Joghurt. Das muss unbedingt ein griechisches sein – es geht auch eines „nach griechischer Art“, mindestens 10% Fett, sonst passen weder Konsistenz noch Geschmack. Das beste gibts offen z.B. am Naschmarkt. Es ist so richtig schön stichfest. Da ich persönlich, vor allem bei tierischen Produkten, so weit möglich bio kaufe, war ich sehr erfreut, dass es jetzt auch von JaNatürlich ein Joghurt nach griechischer Art gibt.

Und nein, es geht nicht mit normalem Joghurt, Rahm – das wäre dann ja ein Rahmgurkensalat – und schon gar nicht mit Topfen (Quark), das alles schmeckt einfach nicht wie das Original. Wer Kalorien sparen möchte, soll besser das Dessert weglassen. Eine Runde Sport tut es aber auch.

Knoblauch muss auch sein und gutes Olivenöl – natürlich aus Griechenland. Und wer mag, dekoriert mit Oliven – ich mag ja keine Oliven, deshalb fällt das bei mir weg – außer ich habe Gäste.

Erdäpfelwedges – da braucht man ja eigentlich kein Rezept dazu! Da gibts so viele Varianten und Geschmäcker beim Würzen. Ich zeige hier aber dennoch gerne meine Variante.

Tsatsiki, Zazaki, Erdäpfelwedges, Wedges, Kartoffelwedges, Ofenkartoffel, Ofenerdäpfel

 

Hier geht’s zu den Rezepten:

Weiterlesen

Topfengolatschen – blitzschnell – mit Marillen

Was macht man, wenn man zum Kaffee innerhalb einer halben Stunde was Süßes braucht. Ich backe normalerweise eine Biskuitroulade, ganz klassisch mit Marillenmarmelade. Geht schnell, gelingt immer und ich kenne niemanden, der sie nicht mag.

Gestern am Heimweg habe ich, wie so oft, einen Stopp im Obstkulinarium in Raasdorf eingelegt. Dort gibt es saisonales Obst aus eigenem Anbau, aber auch herrliche Säfte, Obstessige und auch Brände aus eigener Produktion.

Ich kaufe gerne ab Hof ein. Da weiß man was man bekommt, das Obst und Gemüse ist frisch geerntet und ohne lange Transportwege. Und es fördert unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft. Gott-sei-Dank ist das bei uns im Marchfeld noch bei vielen Bauern möglich.

Derzeit gibt es ganz frisch Kirschen und Weichseln, Marillen bzw. Aprikosen, Pfirsiche und verschiedene Beeren.

Für eine Biskuitroulade mit einer Creme-Obstfüllung war leider zuwenig Zeit, also habe ich noch schnell eine Packung Plunderteig erstanden um in wenigen Minuten etwas für die Kaffeejause zu zaubern.

IMG_7666

Weiterlesen

Kirschen aus der Genussregion Burgenland, Marzipan und Schokolade ergeben einen wunderbar flaumigen Kirschkuchen

Ich hatte dieses Wochenende wieder mal das Glück den Markt der Erde in Parndorf besuchen zu können. Gerne würde ich ja öfter hin fahren. Aber 1 Stunde Fahrzeit nur zum Lebensmittel einkaufen sind dann doch nicht wirtschaftlich.

Aber wenn man den Einkauf mit einem Ausflug verbinden kann, dann macht die Anreise doch Sinn. Die glückliche Fügung ergab sich diesmal durch ein Klassentreffen in Neusiedl am See mit anschließender Übernachtung.

Ich liebe diesen Markt. Die Anbieter produzieren nach SlowFood Kriterien und alles ist aus der Region. Es gab Fleisch vom Steppenrind, Ziegenkäse, frischen Fisch, Brot und Gebäck von Waldherr, diverses Eingelegtes, Fruchtsäfte und Cider, Wolfsthaler Milchprodukte und frisches Obst und Gemüse aus der Region und noch vieles mehr.IMG_7410

 

Diesmal in voller Reife burgenländische Kirschen und dabei auch die Arche Sorte „Joiser Einsiedekirsche“ – tiefrot und sehr süß, perfekt für Kuchen und zum Einkochen.

Ich hatte Lust auf Kirschkuchen und somit musste 1 Kilo der Köstlichkeiten mit.

 

Hier geht’s zum Rezept für den saftigen Blechkuchen mit Marzipan und Schokolade.

DSC_0391

Weiterlesen

Kochkurs im Grünen – Vegetarisches Fingerfood für Picknick – Bio – Logisch – Ursprünglich

Ich besuche leidenschaftlich gerne Kochkurse. Mindestens 1x im Monat gönne ich mir so einen Abend bzw. Nachmittag. Um neues dazuzulernen, sei es Rezepte oder Produkte, den Kochhorizont zu erweitern und natürlich auch um gleichgesinnte nette Menschen kennenzulernen.

Dazu mache ich auch immer wieder bei diversen Gewinnspielen mit, und manches Mal ist mir Fortuna hold und ich werde ausgelost. So wie dieses Mal. Meine Freude war groß.

Am letzten Samstag dufte ich dann in der schönen Steiermark kochen – in der Kochschule „Grünes Zebra“ in Gleisdorf, auf Einladung von „Zurück zum Ursprung“ der regionalen Biomarke von Hofer.

Weiterlesen

Ribiseln im Überfluss – mit Topfen und Dinkel wird ein wirklich g’schmackiger Kuchen draus

Eine meiner Leidenschaften ist Kochbücher sammeln, auch an Zeitschriften mit schönen Bildern von gutem Essen kann ich meist nicht vorüber gehen, ohne die eine oder andere mitzunehmen.

Dabei kommen mir viele Ideen was man denn alles aus dem was grad Saison hat kochen oder backen könnte.

Das wir heuer mit Ribiseln im Garten mehr als gesegnet sind, habe ich in meinem Beitrag über meine erste Erfahrung mit dem Weck Entsafter ja schon geschrieben.

Der Saft schmeckt übrigens ausgezeichnet so 1:4 bis 1:3 mit Wasser verdünnt, total erfrischend und durch den wenigen Zucker auch sehr kalorienarm. Da braucht’s keine gekaufte Limo, wo der Geschmack nur aus künstlichen Zusatzstoffen kommt.

Ich bin ein großer Fan von Obstkuchen, und auch von Topfen….

Daraus habe ich eine Kombination kreiert, die – weil so gut – gleich an zwei Wochenenden hintereinander gebacken wurde:

IMG_3921

Weiterlesen

Was der Garten hergibt… Ribiseln im Überfluss

Heute Ribiselsaft eingekocht…

Wir haben eigentlich nur einen ganz normalen Hausgarten – abzüglich der bewohnten Fläche sicher nicht mehr als 500m2.

Davon ist ein kleiner Teil zur Straße hin mit Sträuchern bepflanzt, ein Steingarten an der Terrasse und ein kleiner Teich. Am Zaun zu den Nachbarn haben wir u.a. Beeren gepflanzt: Himbeeren, Brombeeren, Ribiseln, schwarze Johannisbeeren (wollte eigentlich Heidelbeeren – aber wer nur schnell auf das Bild schaut und nicht liest was wer kauft, der wundert sich über den herben Geschmack)
Dann noch 2 Traubenstöcke und eine Feige mit – heuer zum ersten Mal – jeder Menge winziger Früchte… Daumen halten, dass die alle was werden. Eine Kräuterecke und ein Hochbeet mit Pflücksalat, Chilis, Paprika, einer Zucchini und Minigurke.

Die paar Ribiselsträucher (rote Johannisbeeren für die Nicht-Österreicher) tragen heuer im Überfluss. Soviel wie nie zuvor.

IMG_3760

Weiterlesen

Muttertagstorte – Schokobiskuit, Topfen-Joghurtcreme und frische Erdbeeren

Ich liebe Erdbeeren und habe das Glück täglich am Heimweg an diversen abHof-Läden vorbeizufahren, wo sie erntefrisch verkauft werden.

Leider ist die Saison für heimische Erdbeeren recht kurz! Während der Saison esse ich sicher 2-3 kg pro Woche.

Zum Muttertag habe ich für die Kaffeejause mit meinen Eltern eine Schokotorte mit einer leichten Topfen- Joghurtcreme und frischen Erdbeeren gemacht.

Die Torte lässt sich gut vorbereiten, somit hatte ich den Sonntag Vormittag genut Zeit für die Zubereitung des restlichen Menüs – es gab eine Freiland Ente – der Jahreszeit angepasst – gegrillt! Darüber gibt’s dann einen eigenen Beitrag!

IMG_3392

Nun aber zum Rezept!