Kokoscurry mit Rindfleisch und viel Gemüse – schnell zubereitet und gut gegen die Kälte!

Ich liebe freie Wochentage – leider kommen Sie nur ganz selten vor, aber dann genieße ich sie sehr. Den heutigen Tag habe ich zu einem gemeinsamen Frühstück mit einer lieben Freundin in Wien genutzt.

Danach haben wir noch ein kleiner Stadtbummel in der Innenstadt gemacht, „Am Hof“, das ist ein Platz im 1. Bezirk, auf dem immer wieder Märkte abgehalten werden, war für ein paar Tage kleiner Markt mit italienischen Schokoköstlichkeiten zu Gast. Leider war das Wetter mit minus 4 Grad nicht wirklich ideal zum Verkosten der süßen Leckerein. Ich habe mich dennoch nicht abhalten lassen und den Schokovorrat etwas aufgefüllt. Wer Zeit hat und und sich von der Kälte nicht abschrecken lässt, sollte unbedingt noch vorbei schauen,  „Art&Ciocc“ ist noch bis 26. Jänner in Wien.

Dann habe ich noch einen anderen Termin erledigt und der freie Tag war schon fast um. Durchgefroren hatte ich abends Lust auf was scharfes.

Am Freitag habe ich im Hofladen ein kleines Stück Rind zum Kurzbraten gekauft. Dort gibt es aber nicht nur bestes Biofleisch sondern auch Produkte von anderen Biobetrieben. U.a. auch Gewürze und Kokosmilch aus Sri Lanka.

Somit sollte es heute ein scharfes Curry mit Kokosmilch, Gemüse und Rindfleisch geben.

Kokoscurry mit Rindfleisch

Die Zutaten sind je nach Vorrat variabel und es braucht nur etwa eine halbe Stunde Zeit bis es heiß auf dem Tisch steht.

Zum superschnellen Rezept geht’s hier entlang:

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Preiswerte und gesunde Vitamine im Winter – Wärmender Linseneintopf mit Gemüse

Regionale und saisonale Zutaten liegen mir sehr am Herzen. Ich brauche keine Erdbeeren und keinen Spargel, wenn sie nicht frisch geerntet aus dem Nachbarort vom Feld kommen.

Das hat viele Gründe: Obst und Gemüse schmecken halt einfach besser, wenn sie am Feld reifen durften und nicht für einen langen Transport begast werden, damit sie auch nach Tagen noch optisch schön ausschauen. Österreichischen Bauern und deren Familien werden gefördert und somit heimische Arbeitsplätze gesichert. Wer will schon, dass sein Arbeitsplatz ins Ausland verlagert wird? Deshalb sollten wir sooft wie möglich auf „Made in Austria“ achten und jede Gelegenheit nutzen, bei Direktvermarktern einzukaufen.

Auch sind die Umweltauflagen bei uns strenger als in den meisten Ländern, somit sind auch weniger Schadstoffe in heimischen Produkten.

Wer dann dazu noch weniger bekannte, alte Sorten bevorzugt, sorgt auch dafür, dass die kommende Generationen aus einer Vielfalt von Obst und Gemüse wählen können und wir nicht nur den Einheitsbrei der Lebensmittelgiganten vorgesetzt bekommen.

Klar kaufe ich auch hin und wieder mal exotisches Obst – Bananen, Avocados und andere Südfrüchte wie Schokolade wachsen nun mal nicht bei uns und ich liebe italienische Zitrusfrüchte. Da schaue ich halt, dass es möglichst Bio und Fair Trade ist.

So nun zu meinem Rezept für den schnellen Linseneintopf aus Wurzelgemüse. Schmeckt vegetarisch aber auch mit Würstchen drinnen.

Linseneintopf mit Gemüse

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Schnelle Gemüsecremesuppen – oder ich lerne meinen Thermomix besser kennen.

Vor kurzem ist auch in meinem Haushalt ein neuer Mitbewohner eingezogen. Der Thermomix. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich so ein Ding überhaupt brauche. Vor ein paar Jahren hat sich meine beste Freundin einen gekauft. Und selbstverständlich war ich damals auch auf der Vorführung. Da stand aber noch die KitchenAid ganz oben auf meiner Wunschliste. Und beides konnte und wollte  ich mir nicht leisten.

Die KitchenAid leistet mir seit Jahren gute Dienste und wurde auch schon um einiges an Zubehör erweitert. Ich würde sie auch niemals missen wollen. Und auch wenn manche das behaupten, der Thermomix kann sie nicht ersetzen.

Im November hat dann mein Herd seinen Geist aufgegeben und musste durch einen neuen ersetzt werden. Nach einiger Recherche und viel Nachfragen bei Freunden und im Küchenstudio habe ich mich für eine Neff Kombination entschieden. Backrohr mit Dampffunktion und Induktionshochfeld.

Die Alternative wäre Miele gewesen. Mit den gleichen Funktionen, aber halt wesentlich teurer.

Da habe ich mir dann gedacht, um das „gesparte“ Geld für die günstigeren Geräte, leiste ich mir einen Thermomix. Alle die einen haben, schwärmen davon und möchten ihn nicht mehr missen.

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Endlich Spargelzeit im Machfeld – es gibt einen köstlichen lauwarmen Spargel-Linsensalat mit Feta

Ich habe leider länger nichts gebloggt. Bei mir war irgendwie die Luft draußen. Viel Arbeit im Job, dann noch Einkaufen, Haushalt usw. Und viele verplante Wochenenden. Und wenn ich dann mal zuhaus war, dann bin ich vor Müdigkeit auf der Couch eingeschlafen. Von Kreativität keine Spur.

Also ich hoffe, Ihr seid  mir dennoch treu geblieben, denn jetzt, mit der Sonne und der Frühlingsluft, kommt hoffentlich auch wieder meine Liebe zu meinem Blog zurück. Ich war ja nicht komplett untätig in der Zwischenzeit.

Es wurde in den letzten Wochen natürlich gekocht. Frau will ja nicht verhungern, und JunkFood kommt nicht ins Haus. Es gäbe also eine Menge nachzuholen. Ich möchte meine Leidenschaft für gute Zutaten und die dazu passenden Rezepte gerne teilen.

Begonnen wird also gleich mal mit dem königlichsten der Gemüse … Spargel.

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Pasta mal anders – leichte Hühnerbolognese mit Pappardelle …

… oder wie die Grippe die Kochpläne über den Haufen wirft.

Ich habe ein ganzes Hendl gekauft. Freiland und Bio selbstverständlich. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, ein herkömmliches Schnellmastküken aus Massentierhaltung zu essen. Diese Tiere tun mir unendlich leid und der Geschmack und die Fleischqualität eines Freilandhendls sprechen sowieso für sich.

Pappardelle mit HühnerbologneseEigentlich wollte ich mir an dem Wochenende ein Brathendl machen. Da mich aber die Grippe ereilt hat, wurde draus nix. So habe ich es zerlegt und aus Innereien, Flügeln, Rücken und den ganzen Abschnitten einen großen Topf Suppe gekocht.

 

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Wurzelgemüse-Rote Linsen-Curry mit tropischem Reis

Nach der Schlemmerei während der Feiertage steigt jetzt wieder die Lust auf was Leichtes mit viel Gemüse und weniger Kalorien.

Ich koche gerne mit roten Linsen, da diese nicht eingeweicht werden müssen und schnell gar sind.

Im Kühlschrank war noch Wurzelgemüse und Pastinaken von Zurück zum Ursprung und im Vorrat noch eine Packung „tropischer Bio-Reis“. Diese Mischung aus rotem, rosa und schwarzem Reis hat sich als perfekte Kombination dazu angeboten.

Das Gericht enthält nichts tierisches und ist somit auch von Natur aus vegan.

Wurzelgemüsecurry mit Reis

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Hühnergeschnetzeltes mit Baby-Kräuterseitlingen und Gemüse

Ich habe beim letzten Einkauf mal wieder meinen Lieblingsschwammerln nicht widerstehen können.

Eigentlich sollte es mein Sonntagsessen werden. Da aber meine Eltern heute zu einer längeren Reise aufgebrochen sind, hat sich mein Papa gestern nochmals Schnitzel gewünscht und so habe ich bei Mama gegessen.

Erster Arbeitstag nach Weihnachten, es hat endlich geschneit, da verlernen doch viele gleich das Autofahren, also alles recht mühsam, heute und am Abend war der Hunger schon groß und da Kochen mich entspannt wurden die Zutaten heute verarbeitet – Geschnetzeltes sollte es werden. Ich oute mich hiermit gleich mal als „ich liebe alles mit Saft“.

Hühnergeschnetzeltes mit Reis

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Pizzasauce – Vorrat für den Winter

Für selbstgemachte Pizza braucht es eine gute Sauce. Man kann natürlich auch einfach gehackte Tomaten aus der Dose verwenden. Jedoch sind die meisten Dosen für 1 Blech Pizza zuviel. Dann bleibt immer was übrig, was dann oft im Kühlschrank schlecht wird.

Wir hatten heuer eine gute Ernte bei den Oxenherz Paradeisern im Garten. Ich habe dann im Hofladen noch ein paar dazu gekauft und beschlossen mir meine eigene Pizzasauce einzukochen. In Portionsgläsern, damit nix übrig bleibt.

Mit etwas Sellerie und Kräutern habe ich zusätzlich Geschmack in die Sauce gebracht.

Pizzasauce

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Suppenwürze – ohne Maggi, Knorr & Co – ganz einfach selbst gemacht

Ich habe schon vor einiger Zeit alles mit künstlichen Geschmacksverstärkern, dazu gehört für mich auch Hefeextrakt, aus meiner Küche verbannt.

Um Suppen, Sossen, Eintöpfe, einfach alles mit Saft zu verfeinern habe ich früher gekörnte Brühe verwendet. Um Glutamat zu entgehen bin ich dann auf die Bioversion umgestiegen. Leider ist auch bei Bio Hefeextrakt erlaubt – und das ist auch ein künstlicher Geschmacksverstärker – klingt nur natürlicher.

Dann bekam ich von einer Freundin ein Glas selbst gemachter Suppenwürze geschenkt. Liebe Marlies – vielen Dank nochmals im Nachhinein!

Ich habe sie dann statt der gekörnten Biobrühe verwendet und war ganz angetan. Damit konnte man das gekaufte Zeug perfekt ersetzen.

Als das Glas leer war, habe ich mich selbst ans Werk gemacht. Und festgestellt, es ist ganz einfach.

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