Marillenknödel – Topfenteig oder Erdäpfelteig, das ist hier nicht die Frage!

Ihr habt schon lange nichts neues von mir auf meinem Blog gelesen. Nein ich habe das Bloggen nicht aufgegeben, es war nur irgendwie die Luft draussen. Nach langen Tagen im Büro und vor dem Computer hat mir abends einfach die Lust gefehlt nochmals den heimischen Computer anzuwerfen und Texte zu verfassen.

Jetzt habe ich 2 Wochen Urlaub – unsere Firma hat Betriebsperre – somit ist es leider eine Art Zwangsurlaub. Ich habe aber keine Lust in den Ferien wegzufahren, da es leider viel teurer als in der Nebensaison ist. Und wenn man keine Kinder hat, schätzt man die Ruhe auch mehr, somit viel Zeit zuhause im Garten und auch Zeit wieder zu bloggen.

Nun gibt es heute eine absolute Lieblingsspeise für den Sommer: Marillenknödel. Das weckt Erinnerungen an Omas Gasthaus, als ich von der Schule kam und mit meinem Onkel am Mittagstisch um die Wette aß – wer kann mehr von Omas köstlichen Knödeln essen.

Topfenteig – Erdäpfelteig für Obstknödel? Das ist für viele ja eine ewige Streitfrage. Die einen schwören auf den frischen Topfengeschmack. Die anderen – so wie ich – auf die Kindheitserinnerungen von Omas Knödel aus Erdäpfelteig.

Warum nicht das Beste aus beidem verbinden? Der Teig wird köstlich flaumig mit einem feinem Topfenaroma.

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Hier gehts zum Rezept.

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Sommerzeit ist Grillzeit – meine liebsten Beilagen – Tsatsiki und Erdäpfelwedges

Grillen gehört vor allem im Sommer bei uns zur absolut favorisierten Art Speisen zuzubereiten. Man kann schnell und einfach was köstliches auf den Tisch zaubern. Aber man kann sich auch mit ausgefallenen, raffinierten Gerichten verwirklichen.

Zu meinen liebsten Beilagen zählt jedenfalls Tsatsiki – und zwar so zubereitet wie es meine Mama und ich vor vielen Jahren – als ich noch ein Kind war – von unserer Griechischen Pensionswirtin gelernt haben. Ein echtes Originalrezept also. Jahrelang unverändert und sehr bewährt.

Die wichtigste Zutat beim Tsatsiki ist das Joghurt. Das muss unbedingt ein griechisches sein – es geht auch eines „nach griechischer Art“, mindestens 10% Fett, sonst passen weder Konsistenz noch Geschmack. Das beste gibts offen z.B. am Naschmarkt. Es ist so richtig schön stichfest. Da ich persönlich, vor allem bei tierischen Produkten, so weit möglich bio kaufe, war ich sehr erfreut, dass es jetzt auch von JaNatürlich ein Joghurt nach griechischer Art gibt.

Und nein, es geht nicht mit normalem Joghurt, Rahm – das wäre dann ja ein Rahmgurkensalat – und schon gar nicht mit Topfen (Quark), das alles schmeckt einfach nicht wie das Original. Wer Kalorien sparen möchte, soll besser das Dessert weglassen. Eine Runde Sport tut es aber auch.

Knoblauch muss auch sein und gutes Olivenöl – natürlich aus Griechenland. Und wer mag, dekoriert mit Oliven – ich mag ja keine Oliven, deshalb fällt das bei mir weg – außer ich habe Gäste.

Erdäpfelwedges – da braucht man ja eigentlich kein Rezept dazu! Da gibts so viele Varianten und Geschmäcker beim Würzen. Ich zeige hier aber dennoch gerne meine Variante.

Tsatsiki, Zazaki, Erdäpfelwedges, Wedges, Kartoffelwedges, Ofenkartoffel, Ofenerdäpfel

 

Hier geht’s zu den Rezepten:

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Mein erster Bloggerevent – Kochen mit Zurück zum Ursprung „Heumilch“ und mein Rezept für Pastinaken-Erdäpfelcremesuppe

Letzten Donnerstag durfte ich an einem Blogger Event von Zurück zum Ursprung teilnehmen. Mein erster übrigens … weil solange blogge ich ja noch nicht. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut.

Der Kochabend fand in der ichkoche.at Kochschule beim Naschmarkt in Wien statt. Eine tolle Location – habe da schon etliche Kochkurse besucht.

Der neue Chefkoch der Kochschule – Gerasimos Kavalieris – hat ein interessantes 4-Gänge Menü für uns vorbereitet.

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Ente vom Grill… Perfekter Festtagsbraten

Was macht man, wenn der Fleischlieferant des Vertrauens im Frühling eine Ente anbietet?

In meinem Lieblingshofladen – Harbichs Weidebeef – werden auch Leckereien von befreundeten Biobetrieben angeboten. U. a. Eier, Sauergemüse, Wein und Honig.

Und gelegentlich Freiland Enten oder Gänse. Klassischer Weise natürlich vor Martini bzw. Weihnachten.

Letzte Weihnachten ist schon so ein Vogel in unser Backrohr geflogen und wurde bei Nieder Temperatur wunderbar zart. Dazu gabs klassisch Rotkraut und Erdäpfelknödel!

Aber Ente im Sommer? Geht das außerhalb von Chinarestaurants?

Und wie das geht!

Ente vom Grill fertig

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