Nudeln, oder wie die Italiener sagen Pasta, selber machen ist eigentlich ganz einfach

Wer einmal frische, selbst gemachte Pasta gegessen hat, für den sind die gekauften, getrockneten dann nur mehr 2. Wahl.

Pasta selbst gemacht - Linguine

Nudelteig zuzubereiten ist eigentlich gar nicht schwer, geht auch wirklich schnell und man braucht nur wenige Zutaten, die fast immer vorrätig sind.

Einzig das Ausrollen des Teiges ist ohne Nudelmaschine wirklich eine ziemliche Plagerei. Hab ich auch nur 1x versucht und mir dann das entsprechende Zubehör zu meiner Küchenmaschine zugelegt.

Es gibt aber auch günstige, gute Nudelmaschinen zum händisch kurbeln und wenn man gerne öfter mal selber Tagliatelle, Linguine oder Lasagneplatten zubereitet, lohnt sich die Anschaffung alle mal.

Das Grundrezept für Nudelteig gibt es auf 2 Arten – mit oder ohne Eier. Ich zeige euch heute die Variante mit Ei.

Auf ein 1 Ei (Gr. L) kommen 100g Mehl – ich nehme italienische Pizzamehl Tipo 00 – es funktioniert aber auch perfekt mit glattem Weizenmehl. Dazu 1/2 TL Salz und ein Schuss Olivenöl. Wasser nur bei Bedarf. Sollte normalerweise nicht nötig sein.

Das Kneten überlasse ich der Küchenmaschine. Mehl in die Schüssel geben, Ei bzw. Eier, Salz und Olivenöl dazugeben und so lange kneten bis sich der Teig vom Schlüsselrand löst. Evt. zwischendurch das Mehl mit dem Teilspachtel vom Rand runterschaben, damit der Knethaken alles erreicht. Der Teig sollte nicht zu weich und nicht zu fest sein.

Wenn der Teig nicht mehr an der Schüssel klebt und seidig glänzt auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und wenn nötig noch ein paar mal mit der Hand durchwalken. Dann gut in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Gerne auch über Nacht.

Pastateig - ausrollen

 

Aus dem Kühlschrank nehmen und in Portionen teilen. Jedes Teil auf der gut bemehlten Arbeitsfläche etwas ausrollen, ca 5mm dick.

 

 

 

Dann mit der Nudelmaschine – bei mir ist es das Zubehör zu meiner KitchenAid – zu immer dünner werdenden Platten rollen.

Wenn die Platten so ca. 1 1/2 mm dünn sind – diese Platten eignen sich perfekt als Lasagneblätter – den Aufsatz wechselnd und zu breiteren Tagliatelle oder dünnen Linguine schneiden.

Beim Arbeiten mit der Nudelmaschine nicht mit Mehl sparen, damit nichts zusammenklebt.

Die Nudeln dann in gesalzenem Wasser kurz al dente kochen. Das dauert nur ca 2-3 Minuten.

Abseihen und mit dem Sugo nach Wahl vermengen. Sofort heiß servieren. Bei mir gab es diesmal selbst gemachte Bolognese aus Biorind, ganz langsam und lange gekocht.

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Buon appetito!

Übrig gebliebene Nudeln lassen sich gut auf Vorrat tiefkühlen – mit auf Vorrat gekochtem Sugo steht einen schnellen Abendessen nix im Wege.

Pasta mal anders – leichte Hühnerbolognese mit Pappardelle …

… oder wie die Grippe die Kochpläne über den Haufen wirft.

Ich habe ein ganzes Hendl gekauft. Freiland und Bio selbstverständlich. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, ein herkömmliches Schnellmastküken aus Massentierhaltung zu essen. Diese Tiere tun mir unendlich leid und der Geschmack und die Fleischqualität eines Freilandhendls sprechen sowieso für sich.

Pappardelle mit HühnerbologneseEigentlich wollte ich mir an dem Wochenende ein Brathendl machen. Da mich aber die Grippe ereilt hat, wurde draus nix. So habe ich es zerlegt und aus Innereien, Flügeln, Rücken und den ganzen Abschnitten einen großen Topf Suppe gekocht.

 

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Bärlauch Carbonara – geht ganz schnell!!!

Pro Portion 1 Handvoll Spaghetti in reichlich Salzwasser al-dente kochen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, 1 kleine, fein geschnittene Schalotte und in Streifen geschnittenen Prosciutto anschwitzen. Je 1 Handvoll Bärlauch waschen und in Streifen schneiden und kurz mitbraten.

Je Portion 1 Ei mit 1/2 Becher Schlagobers versprudeln und mit Salz u. frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Die Nudeln abgießen und in die Pfanne geben. Die Eiermischung darüber gießen und alles auf der heißen Platte verrühren und erhitzen aber nicht zu stark kochen.

Bärlauch Carbonara

Bärlauch Carbonara