Ribiselschaumschnitte – ein Klassiker der Kindheitserinnerungen weckt

Freunde zum Grillen eingeladen und nachgedacht, was als Dessert zum Kaffee machen. Der Garten hat grad jede Menge Ribisel zu bieten. Ribisel, so nennt man in Österreich rote Johannisbeeren. Also war schnell klar, eine Ribiselschaumschnitte soll es sein. Ich mag die Kombination aus der fluffigen Süße der Schneehaube mit der angenehmen Säure der Ribisel.

Es war eigentlich gar nicht geplant, das Rezept zu bloggen, da aber die Begeisterung über den Kuchen so groß war, ja fast alle wollten ein 2. Stück und einer meiner Freunde meinte, die schmeckt einfach total nach Kindheit. Wie früher, barfuss draußen sein, alles im Garten naschen, was grad reif ist. 

Es gibt daher diesmal leider keine Schritt-für-Schritt Fotos, und auch die Fotos vom fertigen Kuchen sind ganz schnell mit dem Handy entstanden …

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Nachbacken lohnt sich dennoch … hier gehts zum Rezept:

Zutaten:

  • 170 g Staubzucker
  • 170 g zimmerwarme Butter
  •   5 Dotter (Gr. M)
  • 2 EL selbstgemachter Vanillezucker
  • abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 300 g Weizenmehl
  • 1/2 Pkg. Weinsteinbackpulver
  • 6 EL  lauwarme Milch

1/2 kg Ribisel (rote Johannisbeeren), gewaschen und von den Stielen gerebelt

für die Schneehaube:

  • 5 Eiklar
  • 240 g Feinkristall- oder Backzucker

Das Backrohr auf 180 g Umluft vorheizen. 

Eine flache Backform (ca 22 x 37cm) mit Backpapier auslegen. Ich habe eine geerbte, alte Emaille-Rein von Riess verwendet. Die Zutaten abwiegen und vorbereiten. Das Mehl mit dem Backpulver versieben. 

Die Eier trennen. Butter mit dem Staubzucker, Vanillezucker und der Zitronenschale schaumig rühren. Die Dotter nach und nach dazugeben und weiter dickschaumig rühren. Dann das Mehl mit der Milch abwechselnd unterrühren.

Den Teig in der Form gleichmässig verstreichen und die Ribisel drauf verteilen. Im vorgeheizten Rohr ca. 30 Minuten backen. Ab 25 Minuten im Auge behalten, es soll nicht zu dunkel werden.

Nach 15 Minuten die Eiklar mit dem Zucker zu steifem Schnee schlagen. Den Kuchen kurz aus dem Rohr nehmen, den Schnee auf dem Kuchen verteilen und mit dem Spatel an der Oberfläche Spitzen ziehen. Weitere 8-10 Minuten backen, dabei nicht aus den Augen lassen, die Oberfläche sollte nur leicht gebräunt sein. Es geht verdammt schnell, dass die Schneehaube verbrennt – ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.  

Den Kuchen aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren. 

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Passt einfach perfekt im Sommer zur Kaffeejause. 

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