Ribiseln im Überfluss – mit Topfen und Dinkel wird ein wirklich g’schmackiger Kuchen draus

Eine meiner Leidenschaften ist Kochbücher sammeln, auch an Zeitschriften mit schönen Bildern von gutem Essen kann ich meist nicht vorüber gehen, ohne die eine oder andere mitzunehmen.

Dabei kommen mir viele Ideen was man denn alles aus dem was grad Saison hat kochen oder backen könnte.

Das wir heuer mit Ribiseln im Garten mehr als gesegnet sind, habe ich in meinem Beitrag über meine erste Erfahrung mit dem Weck Entsafter ja schon geschrieben.

Der Saft schmeckt übrigens ausgezeichnet so 1:4 bis 1:3 mit Wasser verdünnt, total erfrischend und durch den wenigen Zucker auch sehr kalorienarm. Da braucht’s keine gekaufte Limo, wo der Geschmack nur aus künstlichen Zusatzstoffen kommt.

Ich bin ein großer Fan von Obstkuchen, und auch von Topfen….

Daraus habe ich eine Kombination kreiert, die – weil so gut – gleich an zwei Wochenenden hintereinander gebacken wurde:

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Ribisel-Topfenkuchen

5 große Bioeier
250g weiche Biobutter
1 Becher Biotopfen (20%)
210g Backzucker
2 EL selbstgemachter Vanillezucker
300g feines Bio-Dinkelmehl
1 Pkg. Weinstein-Backpulver
Prise Salz
Abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
600g Ribisel gewaschen, gut abgetropft und gerebelt

Eine Backform mit Backpapier auslegen, das Backrohr auf 180 Grad vorheizen!

Die Eier trennen, das Eiklar mit der Hälfte des Zuckers und einer Prise Salz zu Schnee schlagen.

Die weiche Butter mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker und der abgeriebenen Zitronenschale schaumig rühren. Den Topfen und nach und nach die Dotter einrühren. Dann den Schnee und das mit dem Backpulver versiebte Mehl unterheben.

In der Backform verstreichen und die Ribisel darauf verteilen.

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Im vorgeheizten Rohr ca. 45 Minuten backen. Ich habe etwa 10 Minuten bei Heißluft gebacken, dann auf Ober-Unterhitze gestellt — Stäbchenprobe machen! Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig!

Auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Portionieren und mit etwas Staubzucker bestreut servieren. Kaffee dazu und einem gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse steht nichts mehr im Wege – außer vielleicht das Wetter?

Was vom Kuchen übrig bleibt, nehme ich am Montag immer mit ins Büro – von dem Kuchen ist nichts übrig geblieben!!!

Ich wünsche euch eine sonnige und fruchtige Zeit und viel Erfolg beim Nachbacken und freue mich über Kommentare!

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