Kochkurs im Grünen – Vegetarisches Fingerfood für Picknick – Bio – Logisch – Ursprünglich

Ich besuche leidenschaftlich gerne Kochkurse. Mindestens 1x im Monat gönne ich mir so einen Abend bzw. Nachmittag. Um neues dazuzulernen, sei es Rezepte oder Produkte, den Kochhorizont zu erweitern und natürlich auch um gleichgesinnte nette Menschen kennenzulernen.

Dazu mache ich auch immer wieder bei diversen Gewinnspielen mit, und manches Mal ist mir Fortuna hold und ich werde ausgelost. So wie dieses Mal. Meine Freude war groß.

Am letzten Samstag dufte ich dann in der schönen Steiermark kochen – in der Kochschule „Grünes Zebra“ in Gleisdorf, auf Einladung von „Zurück zum Ursprung“ der regionalen Biomarke von Hofer.

Es war einer der heißesten Tage des Sommers – am Morgen war mir schon etwas mulmig vor der Fahrt bei knapp 35 Grad. Aber was soll’s – das Auto hat eine Klimaanlage und eine neue Location lockte.

Begleitet hat mich diesmal meine Mama und nicht eine meiner lieben, meine Leidenschaft für Kochen und gutes Essen teilenden, Freundinnen.

Wir sind dann, ca. 1/2 Stunde vor Beginn vor dem „Grünen Zebra“ angekommen – das Navi hatte mir noch einen Streich gespielt, es kannte die Hausnummer 13 nicht – und am Land heißt es nicht  immer, dass 12 gleich daneben bzw. gegenüber ist.

Also vorbei am großen Schild am Eingang, hinein in einen traumhaft schönen Garten. Alte, schattenspendende Bäume, unterschiedliche Ebenen, eine richtige Wiese – kein englischer Rasen, ein kleiner Teich, viele Beete, eine Kräuterschnecke Rabatte, Stauden und Sträucher und in der Mitte eine große, alte Holzlaube.

Wir wurden sofort von Gabi und Irene freundlichst begrüßt und in der, überraschend kühlen Laube, mit Getränken versorgt.

Nachdem die anderen Teilnehmer eingetroffen waren wurden wir von Gabi und Renate über den Kursablauf und die Philosophie des „Grünen Zebras“ und von „Zurück zum Ursprung“ informiert. Jeder Teilnehmer hat sich und seine Erwartungen an den Kurs kurz vorgestellt.

Der Name „Grünes Zebra“ stammt übrigens von einer grün gestreiften Paradeisersorte – die rund um die schöne Laube angepflanzt sind.

Nachhaltigkeit und Regionalität bei der Herkunft der Produkte. Mit beiden kann ich mich voll und ganz identifizieren. Rezepte die sich einfach umsetzen lassen – ohne exotische Zutaten. Alles echt bio mit der Zurück zum Ursprung „Prüf-nach“ Garantie. Die habe ich auch gleich getestet – da wir heimische Kichererbsen verwendet haben, die aus dem Marchfeld, meiner Heimat, stammen – und siehe da, der Bauer ist gar nicht weit von uns zuhause.

Dann ging’s auch schon los mit dem Kochen. Unter den schattigen Bäumen, und wegen der extremen Hitze zusätzlichen Zelten, waren Kochinseln vorbereitet. Geschirr und Zutaten für die Rezepte standen bereit. Die Teilnehmer haben sich in kleinen Grüppchen verteilt.

Ich war beim Hummus – eines meiner Lieblingsgerichte – den ich aber meistens schon fertig kaufe. Hummus frisch zuzubereiten, noch dazu mit Kichererbsen aus dem Marchfeld, das war genau meins.

Gabi hat sämtliche Rezepte, die Zutaten und die Zubereitungsschritte erklärt und alle Teilnehmer auch während des Kurses mit Tipps und Tricks versorgt. Vor allem auch, wie man gesunde Ernährung mit einfachen, guten Produkten in den Alltag integriert.

Danke auch für den Tipp nur mehr Biogerm zu verwenden. In konventioneller Germ kommen viele Chemikalien zum Einsatz. Auf diese wird bei Bio verzichtet. Auch ist sie viel besser verdaulich, daher auch für Menschen die auf Germ empfindlich reagieren geeignet.

Bei den „Zurück zum Ursprung“ Produkten wurde auch immer wieder auf die besonders strengen Kriterien für die Bauern hingewiesen, die weit über die herkömmlichen Anforderungen an Bio hinaus gehen. Auch die Kontrollen sind sehr streng. Bio wie es sein soll! Einfach und ursprünglich!

Was mir besonders gefallen hat war, dass das alles auf eine Art und Weise erfolgt ist, die weder schulmeisterlich noch bevormundend war. Jeder konnte für sich das passende mitnehmen.

Dann wurde fleissig geschnipselt, gerührt, geknetet, gewürzt, gekostet und nochmals nachgewürzt.

Es wurde Brot und die kleinen Kuchen fürs Dessert gebacken – in Gasgrills! Geht ganz einfach.

Und zum Schluss wurde alles als Buffet angerichtet. Es war dann bereits 15h und ich hatte seit dem zeitigen Frühstück noch nichts gegessen, dementsprechend hungrig war ich auch schon. Dann wurden auch noch von allen fleissig Fotos von den Gerichten gemacht – alles sah wirklich sehr ansprechend aus und wir konnten es nicht mehr erwarten endlich zu essen.

Im Hintergrund hat Renate immer wieder für Getränkenachschub gesorgt und sich auch um das schmutzige Geschirr gekümmert – vielen Dank dafür!

Dann wurde das Buffet eröffnet und jeder hat sich selbst bedient. Und ich muss sagen, es war absolut nichts dabei, das mir nicht geschmeckt hat. Alles war wirklich vorzüglich.

Ich lasse nur die rohen Paradeiser weg – die schmecken mir schon seit Kindheitstagen nicht.

Diese Gerichte haben wir in dem Kurs gekocht:

  • Melanzani Püree
  • Hummus
  • Falafel mit Paradeisern
  • Gemüsemuffins
  • 3 Variationen von gefülltem Pizzabrot
  • Kichererbsensalat
  • Teigpackerl mit Erdäpfel-Paprikafülle
  • Linsensalat mit Schaffrischkäse
  • und als Dessert Mini-Gugelhupfe mit Früchten

Das Rezept für Hummus findet ihr am Ende des Beitrages … alle anderen demnächst auf den Social Media Seiten von „Zurück zum Ursprung“.

Als Katzenliebhaberin möchte ich natürlich auch den Star des Nachmittags noch gerne vorstellen, Bella, die süße Mietze vom grünen Zebra, und vielleicht ein bisschen auch die heimliche Chefin? Sie wurde natürlich auch mit jeder Menge Streicheleinheiten verwöhnt – war ja zufällig auch „Tag der Katze“.

Es war ein echt schöner Tag mit sehr netten Leuten. Vielen Dank an das Team vom „Grünen Zebra“ und an „Zurück zum Ursprung“ für die Einladung.

Ich komme sehr gerne wieder!!!

Rezept für Hummus aus dem Kochkurs:

  • 400g eingeweichte und gekochte Kichererbsen (von Zurück zum Ursprung)
  • Tahina (Sesampaste) nach Geschmack
  • gehackte Petersilie oder Koriander nach Geschmack
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • gutes Olivenöl
  • Wasser nach Bedarf
  • Kreuzkümmel
  • 2-3 Knoblauchzehen (von Zurück zum Ursprung)
  • Salz
  • 1 Chilischote (oder weniger, je nach Schärfe)
  • Distelöl (von Zurück zum Ursprung)

Knoblauch, Chili und Salz im Mörser zu einer Paste zerdrücken.

Kichererbsen mit Tahina und dem Olivenöl glatt pürieren. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben. Petersilie, Kreuzkümmel und Zitronensaft untermengen und gut abschmecken.

Dann nach und nach noch das Distelöl unterrühren bis ein glattes Püree entstanden ist.

Da die heimischen Kichererbsen eine dunkle Sorte sind, ist der Hummus dunkler als der im Handel angebotene. Schmeckt aber ungleich besser.

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