Schnelle Gemüsecremesuppen – oder ich lerne meinen Thermomix besser kennen.

Vor kurzem ist auch in meinem Haushalt ein neuer Mitbewohner eingezogen. Der Thermomix. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich so ein Ding überhaupt brauche. Vor ein paar Jahren hat sich meine beste Freundin einen gekauft. Und selbstverständlich war ich damals auch auf der Vorführung. Da stand aber noch die KitchenAid ganz oben auf meiner Wunschliste. Und beides konnte und wollte  ich mir nicht leisten.

Die KitchenAid leistet mir seit Jahren gute Dienste und wurde auch schon um einiges an Zubehör erweitert. Ich würde sie auch niemals missen wollen. Und auch wenn manche das behaupten, der Thermomix kann sie nicht ersetzen.

Im November hat dann mein Herd seinen Geist aufgegeben und musste durch einen neuen ersetzt werden. Nach einiger Recherche und viel Nachfragen bei Freunden und im Küchenstudio habe ich mich für eine Neff Kombination entschieden. Backrohr mit Dampffunktion und Induktionshochfeld.

Die Alternative wäre Miele gewesen. Mit den gleichen Funktionen, aber halt wesentlich teurer.

Da habe ich mir dann gedacht, um das „gesparte“ Geld für die günstigeren Geräte, leiste ich mir einen Thermomix. Alle die einen haben, schwärmen davon und möchten ihn nicht mehr missen.

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Erdbeer-Schneckenkuchen aus der Gusseisenpfanne – oder Amerikanisches Cast Iron Baking

 

Ich bin leidenschaftliche Leserin bzw. Bilderanschauerin von Kochzeitschriften. Selbst im Urlaub bzw. auf der Dienstreise kann ich oft nicht widerstehen.

Während meiner letzten Dienstreise in die USA – nach Atlanta, Georgia – habe ich mir Zeitschriften zum Thema Kochen und Backen in Gusseisentöpfen bzw. -pfannen gekauft. Castiron Cooking bzw. Baking ist in den USA sehr populär. Das entsprechende Geschirr ist aber auch wesentlich günstiger zu haben als bei uns und es gibt viel mehr Anbieter.

Ich habe mir vor etwas über 1 Jahr meinen ersten LeCreuset Topf gekauft und war von den Kocheigenschaften begeistert. Für Schmorgerichte ist das ein Traum. Bei jedem Besuch im Outlet ist ein Topf oder eine Pfanne dazu gekommen. Sie sind super zum Braten und Schmoren und lassen sich super einfach reinigen.

In einer der USA Zeitschriften „Southern Cast Iron“ habe ich ein Rezept mit Bild für einen Erdbeerkuchen entdeckt. Und bei uns ist grade die Erdbeerzeit voll durchgestartet. Viele Bauern bieten die roten, süßen Leckereien jetzt ab Hof an. Superfrisch und aromatisch.

Die USA-Rezepte sind nicht ganz so einfach nachzumachen. Man muss nicht nur Mengen umrechnen, sondern oft auch einige Zutaten ersetzen, da sie bei uns nicht 1:1 erhältlich sind.

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Endlich Spargelzeit im Machfeld – es gibt einen köstlichen lauwarmen Spargel-Linsensalat mit Feta

Ich habe leider länger nichts gebloggt. Bei mir war irgendwie die Luft draußen. Viel Arbeit im Job, dann noch Einkaufen, Haushalt usw. Und viele verplante Wochenenden. Und wenn ich dann mal zuhaus war, dann bin ich vor Müdigkeit auf der Couch eingeschlafen. Von Kreativität keine Spur.

Also ich hoffe, Ihr seid  mir dennoch treu geblieben, denn jetzt, mit der Sonne und der Frühlingsluft, kommt hoffentlich auch wieder meine Liebe zu meinem Blog zurück. Ich war ja nicht komplett untätig in der Zwischenzeit.

Es wurde in den letzten Wochen natürlich gekocht. Frau will ja nicht verhungern, und JunkFood kommt nicht ins Haus. Es gäbe also eine Menge nachzuholen. Ich möchte meine Leidenschaft für gute Zutaten und die dazu passenden Rezepte gerne teilen.

Begonnen wird also gleich mal mit dem königlichsten der Gemüse … Spargel.

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Pasta mal anders – leichte Hühnerbolognese mit Pappardelle …

… oder wie die Grippe die Kochpläne über den Haufen wirft.

Ich habe ein ganzes Hendl gekauft. Freiland und Bio selbstverständlich. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, ein herkömmliches Schnellmastküken aus Massentierhaltung zu essen. Diese Tiere tun mir unendlich leid und der Geschmack und die Fleischqualität eines Freilandhendls sprechen sowieso für sich.

Pappardelle mit HühnerbologneseEigentlich wollte ich mir an dem Wochenende ein Brathendl machen. Da mich aber die Grippe ereilt hat, wurde draus nix. So habe ich es zerlegt und aus Innereien, Flügeln, Rücken und den ganzen Abschnitten einen großen Topf Suppe gekocht.

 

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Claudia’s Genusswerkstatt frühstückt im vorweihnachtlichen New York – und ja man kann in Amerika auch wirklich sehr gut essen…

Wer mir auf Instagram bzw. auf Facebook folgt, hat mitbekommen, dass ich von Ende November bis Anfang Dezember 2 Wochen in den USA auf Urlaub war, deshalb gab es auch keine neuen Beiträge. Die Zeit verging so schnell, wir waren ständig unterwegs und sind nächtens todmüde ins Bett gefallen.

Ein Teil meiner Familie lebt in den USA und ich durfte dieses Mal erstmals an einem traditionellen Thanksgiving Dinner bei meiner Tante teilnehmen. Es war ein tolles Erlebnis mit stundenlangem gemeinsamen Kochen und Essen. Dazu wird es, rechtzeitig vor dem nächsten Thanksgiving Fest, einen eigenen Beitrag geben, mit Rezepten, Bildern und der detaillierten Geschichte dazu.

Nach ein paar Tagen bei meinen Verwandten mit reichlich Essen und Shoppen – es war ja auch „Black Friday“ – da gibts wirklich tolle Angebote – ging es in das vorweihnachtliche Manhattan.

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Mein erster Bloggerevent – Kochen mit Zurück zum Ursprung „Heumilch“ und mein Rezept für Pastinaken-Erdäpfelcremesuppe

KOOPERATION/WERBUNG

Letzten Donnerstag durfte ich an einem Blogger Event von Zurück zum Ursprung teilnehmen. Mein erster übrigens … weil solange blogge ich ja noch nicht. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut.

Der Kochabend fand in der ichkoche.at Kochschule beim Naschmarkt in Wien statt. Eine tolle Location – habe da schon etliche Kochkurse besucht.

Der neue Chefkoch der Kochschule – Gerasimos Kavalieris – hat ein interessantes 4-Gänge Menü für uns vorbereitet.

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Marzipan-Birnen-Kuchen – so schmeckt der Herbst

Ich blättere leidenschaftlich gerne durch Kochzeitschriften. Alle 1-2 Wochen schmökere ich durch das Angebot in unserer Trafik. Und noch nie habe ich es geschafft ohne eine Zeitschrift rauszugehen.

Seit vielen Jahren bin ich auch Abonnentin der österreichischen Kochzeitschrift Gusto. Da gibt es immer Gerichte die ich nachkoche bzw. nachbacke. Was ich an der Zeitschrift besonders mag, dass die Zutaten einfach zu erhalten sind und die Rezepte eigentlich immer gelingen.

Diesmal hat es mir ein Kuchen angetan, der gleich 2 Zutaten hat, die meinen Geschmack besonders treffen – Marzipan und Birnen. Mit Marzipan ist das ja so eine Sache – da gibt’s die Marzipanliebhaber und die Marzipanverweigerer, dazwischen gibt’s nix! Dieses Rezept ist also für die 1. Kategorie…

Marzipan-Birnen-Kuchen Anschnitt

Die Mengen des Originalrezepts aus dem Gusto Magazin habe ich etwas angepasst, da ich den Kuchen gerne in einer Springform backen wollte.

Das Ergebnis war ein supersaftiger, nicht zu süßer Kuchen, der perfekt in den Herbst passt.

Hier mein abgewandeltes Rezept für eine Springform mit 26cm ∅.

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