Frische Semmeln fürs Sonntagsfrühstück aus dem Dampfbackofen

Mein neuer Dampfbackofen bewährt sich immer öfter. Ich hab ja schon wirklich gute Erfahrungen mit großen Braten gemacht – Hendl, Roastbeef, Schweinebraten. Auch zum Sterilisieren der Marmeladegläser eignet er sich bestens. Und die Pizzastufe – mit Pizzastein – möchte ich auch nicht mehr missen.

Wenn es meine Zeit erlaubt, backe ich auch gerne mal selber Brot. Dazu habe ich mir vor kurzem auch ein neues Buch bestellt Einfach Brot backen mit dem Combi-Dampfgarer und dem Backofen mit Feuchtigkeitszugabe von Margit Asböck aus dem kneipp Verlag— nicht online, sondern in unserer kleinen Buchhandlung im Ort. Das geht genauso schnell, sichert heimische Arbeitsplätze und die Steuern werden nicht ins Ausland transferiert.

Ich liebe Kochbücher und habe eine sehr umfangreiche Sammlung. Ich sitze oft abends auf der Couch und blättere durch die Bücher und hole mir Inspirationen für neue Rezepte. Schöne Bilder und hochwertige regionale Zutaten – das ist meine liebste Kombination. Auch das neue Buch war gleich mal Abendlektüre nachdem ich es zuhause ausgepackt habe.

Es ist gut gegliedert. Eine ausführliche Einführung warum Brotbacken sich lohnt, welches Zubehör sich lohnt und Tipps und Tricks für die Zubereitung.

Dann gibt es noch die Kapitel pikantes Brot, Kleines Gebäck, süßes Germteiggebäck und eine Kapitel übers Backen mit und für Kinder. Nicht zu vergessen und auch sehr empfehlenswert, die Rezepte zur Verwertung von Brotresten. Da ist wirklich viel dabei, das sich lohnt nachzubacken.

Da ich gestern Abend festgestellt habe, dass das Brot für Sonntag wohl nimmer reichen wird und Semmeln waren auch keine da habe ich mir gleich mal eines der Rezepte ausgesucht für Frühstücksweckerl. Da wird der Teig schon am Vorabend zubereitet und ruht über Nacht im Kühlschrank.

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Zum Rezept aus dem Buch: Weiterlesen

Topfengolatschen – blitzschnell – mit Marillen

Was macht man, wenn man zum Kaffee innerhalb einer halben Stunde was Süßes braucht. Ich backe normalerweise eine Biskuitroulade, ganz klassisch mit Marillenmarmelade. Geht schnell, gelingt immer und ich kenne niemanden, der sie nicht mag.

Gestern am Heimweg habe ich, wie so oft, einen Stopp im Obstkulinarium in Raasdorf eingelegt. Dort gibt es saisonales Obst aus eigenem Anbau, aber auch herrliche Säfte, Obstessige und auch Brände aus eigener Produktion.

Ich kaufe gerne ab Hof ein. Da weiß man was man bekommt, das Obst und Gemüse ist frisch geerntet und ohne lange Transportwege. Und es fördert unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft. Gott-sei-Dank ist das bei uns im Marchfeld noch bei vielen Bauern möglich.

Derzeit gibt es ganz frisch Kirschen und Weichseln, Marillen bzw. Aprikosen, Pfirsiche und verschiedene Beeren.

Für eine Biskuitroulade mit einer Creme-Obstfüllung war leider zuwenig Zeit, also habe ich noch schnell eine Packung Plunderteig erstanden um in wenigen Minuten etwas für die Kaffeejause zu zaubern.

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Kirschen aus der Genussregion Burgenland, Marzipan und Schokolade ergeben einen wunderbar flaumigen Kirschkuchen

Ich hatte dieses Wochenende wieder mal das Glück den Markt der Erde in Parndorf besuchen zu können. Gerne würde ich ja öfter hin fahren. Aber 1 Stunde Fahrzeit nur zum Lebensmittel einkaufen sind dann doch nicht wirtschaftlich.

Aber wenn man den Einkauf mit einem Ausflug verbinden kann, dann macht die Anreise doch Sinn. Die glückliche Fügung ergab sich diesmal durch ein Klassentreffen in Neusiedl am See mit anschließender Übernachtung.

Ich liebe diesen Markt. Die Anbieter produzieren nach SlowFood Kriterien und alles ist aus der Region. Es gab Fleisch vom Steppenrind, Ziegenkäse, frischen Fisch, Brot und Gebäck von Waldherr, diverses Eingelegtes, Fruchtsäfte und Cider, Wolfsthaler Milchprodukte und frisches Obst und Gemüse aus der Region und noch vieles mehr.IMG_7410

 

Diesmal in voller Reife burgenländische Kirschen und dabei auch die Arche Sorte „Joiser Einsiedekirsche“ – tiefrot und sehr süß, perfekt für Kuchen und zum Einkochen.

Ich hatte Lust auf Kirschkuchen und somit musste 1 Kilo der Köstlichkeiten mit.

 

Hier geht’s zum Rezept für den saftigen Blechkuchen mit Marzipan und Schokolade.

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Schnelle Gemüsecremesuppen – oder ich lerne meinen Thermomix besser kennen.

Vor kurzem ist auch in meinem Haushalt ein neuer Mitbewohner eingezogen. Der Thermomix. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich so ein Ding überhaupt brauche. Vor ein paar Jahren hat sich meine beste Freundin einen gekauft. Und selbstverständlich war ich damals auch auf der Vorführung. Da stand aber noch die KitchenAid ganz oben auf meiner Wunschliste. Und beides konnte und wollte  ich mir nicht leisten.

Die KitchenAid leistet mir seit Jahren gute Dienste und wurde auch schon um einiges an Zubehör erweitert. Ich würde sie auch niemals missen wollen. Und auch wenn manche das behaupten, der Thermomix kann sie nicht ersetzen.

Im November hat dann mein Herd seinen Geist aufgegeben und musste durch einen neuen ersetzt werden. Nach einiger Recherche und viel Nachfragen bei Freunden und im Küchenstudio habe ich mich für eine Neff Kombination entschieden. Backrohr mit Dampffunktion und Induktionshochfeld.

Die Alternative wäre Miele gewesen. Mit den gleichen Funktionen, aber halt wesentlich teurer.

Da habe ich mir dann gedacht, um das „gesparte“ Geld für die günstigeren Geräte, leiste ich mir einen Thermomix. Alle die einen haben, schwärmen davon und möchten ihn nicht mehr missen.

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Erdbeer-Schneckenkuchen aus der Gusseisenpfanne – oder Amerikanisches Cast Iron Baking

 

Ich bin leidenschaftliche Leserin bzw. Bilderanschauerin von Kochzeitschriften. Selbst im Urlaub bzw. auf der Dienstreise kann ich oft nicht widerstehen.

Während meiner letzten Dienstreise in die USA – nach Atlanta, Georgia – habe ich mir Zeitschriften zum Thema Kochen und Backen in Gusseisentöpfen bzw. -pfannen gekauft. Castiron Cooking bzw. Baking ist in den USA sehr populär. Das entsprechende Geschirr ist aber auch wesentlich günstiger zu haben als bei uns und es gibt viel mehr Anbieter.

Ich habe mir vor etwas über 1 Jahr meinen ersten LeCreuset Topf gekauft und war von den Kocheigenschaften begeistert. Für Schmorgerichte ist das ein Traum. Bei jedem Besuch im Outlet ist ein Topf oder eine Pfanne dazu gekommen. Sie sind super zum Braten und Schmoren und lassen sich super einfach reinigen.

In einer der USA Zeitschriften „Southern Cast Iron“ habe ich ein Rezept mit Bild für einen Erdbeerkuchen entdeckt. Und bei uns ist grade die Erdbeerzeit voll durchgestartet. Viele Bauern bieten die roten, süßen Leckereien jetzt ab Hof an. Superfrisch und aromatisch.

Die USA-Rezepte sind nicht ganz so einfach nachzumachen. Man muss nicht nur Mengen umrechnen, sondern oft auch einige Zutaten ersetzen, da sie bei uns nicht 1:1 erhältlich sind.

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Endlich Spargelzeit im Machfeld – es gibt einen köstlichen lauwarmen Spargel-Linsensalat mit Feta

Ich habe leider länger nichts gebloggt. Bei mir war irgendwie die Luft draußen. Viel Arbeit im Job, dann noch Einkaufen, Haushalt usw. Und viele verplante Wochenenden. Und wenn ich dann mal zuhaus war, dann bin ich vor Müdigkeit auf der Couch eingeschlafen. Von Kreativität keine Spur.

Also ich hoffe, Ihr seid  mir dennoch treu geblieben, denn jetzt, mit der Sonne und der Frühlingsluft, kommt hoffentlich auch wieder meine Liebe zu meinem Blog zurück. Ich war ja nicht komplett untätig in der Zwischenzeit.

Es wurde in den letzten Wochen natürlich gekocht. Frau will ja nicht verhungern, und JunkFood kommt nicht ins Haus. Es gäbe also eine Menge nachzuholen. Ich möchte meine Leidenschaft für gute Zutaten und die dazu passenden Rezepte gerne teilen.

Begonnen wird also gleich mal mit dem königlichsten der Gemüse … Spargel.

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Pasta mal anders – leichte Hühnerbolognese mit Pappardelle …

… oder wie die Grippe die Kochpläne über den Haufen wirft.

Ich habe ein ganzes Hendl gekauft. Freiland und Bio selbstverständlich. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, ein herkömmliches Schnellmastküken aus Massentierhaltung zu essen. Diese Tiere tun mir unendlich leid und der Geschmack und die Fleischqualität eines Freilandhendls sprechen sowieso für sich.

Pappardelle mit HühnerbologneseEigentlich wollte ich mir an dem Wochenende ein Brathendl machen. Da mich aber die Grippe ereilt hat, wurde draus nix. So habe ich es zerlegt und aus Innereien, Flügeln, Rücken und den ganzen Abschnitten einen großen Topf Suppe gekocht.

 

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Duftender Orangen-Marzipan Guglhupf

Ich liebe Orangen im Winter. Fast täglich gibts ein Glas frisch gepressten Saft zum Frühstück, im Büro oder zuhause. Ich kaufe auch nur mehr Bioorangen, da ich den  tollen Duft mag, den sie verbreiten. Und weil ich für viele Gerichte auch den Abrieb der Schale verwende, welcher unheimlich viel Aroma gibt. Da will man die Chemie aus dem konventionellen Anbau natürlich nicht drinnen haben.  Bei den Sorten sind Navel oder die Blutorange Tarocco aus Italien meine absoluten Favoriten.

Mit Marzipan ist das so eine Sache. Mag man oder mag man nicht. Ich mag es sehr. Also gibt es heute einen aromatischen Orangen-Marzipanguglhupf zum Kaffee.

Orangen-Marzipanguglhupf mit Zuckerglasur

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Faschingskrapfen aus dem Ofen

In den letzten Tagen gab es regelmäßig Krapfen. Nahezu überall werden sie angeboten. Aber immer sind es in Fett frittierte Kalorienbomben. Übrigens was in Österreich „Faschingskrapfen“ sind – heißt in Deutschland „Berliner“.

Da wird es Zeit für eine „gesündere“ Variante des Faschingsklassikers. Krapfen aus dem Ofen mit feinem Dinkelmehl. Inspiriert wurde ich auf Instagram durch einige Accounts denen ich folge. Da gab’s am vergangenen Sonntag ein #synchronbacken zum Thema #ofenberliner. Leider habe ich das zu spät mitbekommen und konnte deshalb nicht teilnehmen.

Ofenkrapfen, Faschingskrapfen Serviervorschlag

Also habe ich am Montag abends gestartet und für meine Kollegen im Büro Krapfen gebacken.

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Wurzelgemüse-Rote Linsen-Curry mit tropischem Reis

Nach der Schlemmerei während der Feiertage steigt jetzt wieder die Lust auf was Leichtes mit viel Gemüse und weniger Kalorien.

Ich koche gerne mit roten Linsen, da diese nicht eingeweicht werden müssen und schnell gar sind.

Im Kühlschrank war noch Wurzelgemüse und Pastinaken von Zurück zum Ursprung und im Vorrat noch eine Packung „tropischer Bio-Reis“. Diese Mischung aus rotem, rosa und schwarzem Reis hat sich als perfekte Kombination dazu angeboten.

Das Gericht enthält nichts tierisches und ist somit auch von Natur aus vegan.

Wurzelgemüsecurry mit Reis

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